Warum ich damit so gern arbeite

Human Design ist für mich eines der spannendsten Werkzeuge, die mir bisher begegnet sind.

Nicht, weil ich glaube, dass ein Chart besser weiß, wer du bist. Sondern weil darin manchmal Dinge sichtbar werden, für die wir vorher vielleicht gar keine Worte hatten: Eigenschaften. Bedürfnisse. Unterschiede. Potenziale.

Arten wahrzunehmen, zu entscheiden und mit anderen Menschen zu sein. Und manchmal auch etwas, bei dem du sofort denkst:

Jaaaaa! Das erklärt einiges!
Oder
Häh?!? Das bin ich doch überhaupt nicht...

Und beides find ich spannend! Denn für mich geht es bei Human Design nicht darum, dir zu erklären, wer du bist. Sondern darum, dir eine weitere Perspektive auf dich selbst anzubieten

Human Design arbeitet mit einem sogenannten Bodygraph bzw. Rave Chart. Dieses Chart wird anhand deiner Geburtsdaten erstellt und beschreibt verschiedene Aspekte mit Begriffen wie Typ, Strategie, Autorität, Profil, Zentren, Kanäle und Tore.

Das Ganze kann ziemlich komplex werden.

Mir geht es aber gar nicht darum, dir möglichst viele Human-Design-Begriffe beizubringen.

Viel spannender finde ich die Frage: Was davon hilft dir, dich selbst nochmal anders zu sehen?

Der energetische Blick dahinter

Ein Teil von Human Design, der mich von Anfang an besonders fasziniert hat, ist der Blick auf Energie.

Im Human Design wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch seine eigene energetische Konstellation mitbringt und gleichzeitig offen für Einflüsse aus seiner Umwelt sein kann.

Im Chart wird unter anderem beschrieben, wo bestimmte Energien eher konstant vorhanden sind und wo wir offener für Einflüsse von außen sein können.

Dadurch können Fragen entstehen wie:

Ist das gerade wirklich meins?

Was nehme ich vielleicht von außen auf?

Was verstärke ich?

Und was habe ich vielleicht so lange übernommen, dass es sich längst nach mir anfühlt?

Auch planetare Konstellationen zum Zeitpunkt der Geburt spielen innerhalb des Human-Design-Systems eine Rolle.

Genau diese Perspektive finde ich unglaublich spannend. Nicht als unumstößliche Wahrheit. Sondern als Möglichkeit, nochmal anders auf sich selbst zu schauen.

Menschen sind verdammt unterschiedlich

Was für mich vollkommen selbstverständlich ist, kann für dich komplett anders sein.

Was mir leichtfällt, kann dich wahnsinnig viel Kraft kosten.

Was ich brauche, brauchst du vielleicht überhaupt nicht.

Und umgekehrt.

Human Design kann solche Unterschiede für mich sehr konkret sichtbar machen. Nicht, um Menschen in neue Schubladen zu stecken. Sondern manchmal sogar, um ein paar alte Schubladen aufzumachen. Vielleicht bist du gar nicht „zu viel“. Vielleicht nicht „zu empfindlich“. Vielleicht nicht „zu langsam“. Vielleicht funktioniert etwas, das für andere wunderbar passt, bei dir einfach anders. Und manchmal verändert allein diese Perspektive schon ziemlich viel.

Das Chart und der Mensch dazu

Ein Chart steht für mich nie allein. Da ist immer noch der Mensch dazu. Mit seiner Geschichte. Seinen Erfahrungen, Beziehungen, Erwartungen, Glaubenssätzen, Anpassungen, Verletzungen. Und allem anderen, was sich im Laufe eines Lebens so ansammelt.

Deshalb interessiert mich nicht nur: Was steht in deinem Chart?

Sondern viel mehr: Was davon erkennst du in deinem tatsächlichen Leben wieder? Was fühlt sich nach dir an? Was vielleicht überhaupt nicht?

Ein Mensch ist für mich nicht einfach „ein Generator“, „ein Projektor“ oder irgendein anderer Human-Design-Typ. Interessant wird es in der ganz persönlichen Kombination – und zusammen mit dem Menschen, der dieses Leben tatsächlich lebt.

Was Human Design für mich kann - und was nicht

Human Design kann etwas sichtbar machen, Fragen aufwerfen, etwas erinnern, Worte für etwas geben, das vorher vielleicht nur ein Gefühl war.

Aber ein Chart bekommt für mich nicht automatisch das letzte Wort darüber, wie du dich sehen musst.

Wenn du dich in etwas wiedererkennst: spannend.

Wenn etwas bei dir Resonanz auslöst: schau hin.

Wenn du denkst: Nö. Passt überhaupt nicht. Dann ist auch das völlig okay.

Vielleicht verändert sich dein Blick darauf irgendwann noch. Vielleicht auch nicht.

Du darfst selbst entscheiden, was du davon mitnimmst.

Und auch wenn Energie im Human Design eine große Rolle spielt, heißt das für mich übrigens nicht:

Leicht = richtig
oder
anstrengend = falsch

Das Leben ist meistens ein bisschen komplizierter als das. 😉

Wenn du dein eigenes Human Design kennenlernen willst...

… können wir gemeinsam draufschauen. In meinem Human Design Reading Basic geht es nicht darum, dass ich dir eine fertige Erklärung über dich überreiche.

Wir schauen uns die Grundlagen deines Charts an – und vor allem, was davon für dich und dein tatsächliches Leben interessant sein könnte. Ich bringe mein Human-Design-Wissen, meine Wahrnehmung und meine Fragen mit.

Und du bringst den wichtigsten Teil mit: dich.

Nach oben scrollen